Hausaufgabenhilfe gesucht

Liebe Pfarrgemeinde,
wir, die Asylsozialberatung des Jesuiten Flüchtlingsdienstes, suchen für die Kinder unserer Unterkunft in der Ottobrunnerstraße derzeit händeringend nach engagierten Menschen, die die Kinder ein wenig beim Lernen und Hausaufgaben machen (im Rahmen des wieder regulär gestarteten Schulbetriebs bzw. im Homeschooling) unterstützen können.
Da die meisten der Kinder aus ‚bildungsentfernteren‘ Familien stammen, können sie durch Eltern und Geschwister leider nicht ausreichend beim Lernen unterstützt werden. Aufgrund der gegenwärtigen COVID-9 Pandemie können die meisten der Kinder dazu weder ausreichend in Hausaufgabenbetreuungen der Schulen noch durch unsere Gruppen-Nachhilfe Programme betreut werden, da diese wegen der gegenwärtig gebotenen Abstandsregeln nicht stattfinden können. In Folge dessen versuchen wir nun, vereinzelt Einzel-Nachhilfe zu organisieren.
Falls Sie sich vorstellen können uns zu unterstützen oder jemanden kennen, melden Sie sich doch bitte unter der Mail-Adresse betz@jesuiten-fluechtlingsdienst.de.
Gerne auch, für weitere Informationen.
Bleiben Sie gesund!
Elisabeth Betz

Dienst am Nächsten

Ein Angebot der Pfarrei Christus Erlöser

WIR MÖCHTEN HELFEN! Rufen Sie uns an, Montag bis Freitag zwischen 10 und 13 Uhr unter 0179/37 18 375 und wir organisieren umgehend eine/n Helfer/in zu Ihnen nach Hause.

ANRUF – BESTELLUNG – HILFE

  • Sie gehören zur Risikogruppe oder können aus anderen Gründen aufgrund der Corona-Pandemie ihr Haus nicht verlassen?
  • Sie sind auf sich allein gestellt und brauchen Hilfe beim Einkauf oder dem Besorgen von Medikamenten?
  • Sie wünschen einen Anruf, damit Sie sich mit jemandem austauschen können?

Rufen Sie an, Montag bis Freitag möglichst zwischen 10 und 13 Uhr: 0179/37 18 375.
Koordinator des DIENSTES AM NÄCHSTEN ist Diakon Stefan Hart.
Nachfragen außerhalb der Kontaktzeiten bitte an: SHart@ebmuc.de.
Informationen zur Pfarrei Christus Erlöser und ihren Angeboten finden Sie unter: www.christus.erloeser de. Falls Sie Interesse haben an unseren täglichen geistlichen Impulsen, wenden Sie sich bitte an Pfr. Bodo Windolf.

Bitte beachten Sie für die Unterstützung beim Einkauf:

  • Wir können nur im Umfeld unserer kath. Pfarrei Christus Erlöser in München-Neuperlach unterstützen.
  • Lebensmittel und Alltagsgüter für den täglichen Bedarf besorgen wir nach Möglichkeit noch am selben Tag (in normalen Mengen), Medikamente nur mit Rezept.
  • Unsere Hilfe setzt den Erhalt eines Einkaufszettels und des benötigten Geldes voraus. Für die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit unserer Unterstützer/innen bürgt die Pfarrei Christus Erlöser!
  • Unsere Unterstützer/innen führen einen Ausweis mit Stempel der Pfarrei mit sich und beachten die Hygienevorschriften.
  • Unser Angebot DIENST AM NÄCHSTEN ist kostenlos und konfessionell ungebunden.
  • Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie sich allein fühlen und Sie sich hin und wieder mit jemandem austauschen wollen über das, was Sie bewegt.

WIR SIND FÜR ALLE DA!

Gottesdienste während Corona

Glücklicherweise können Gottesdienste an Sonn-und Feiertagen wieder stattfinden. Allerdings unter strengen Auflagen. Bis auf Weiteres gelten daher die hier angegebenen Gottesdienstzeiten. Wir bitten Sie, mit Rücksicht auf Ihre Mitmenschen, die Auflagen zu beachten. Mundschutz ist vorgeschrieben.

Jeden Freitag 19.00 Uhr bieten wir Ihnen eine Andacht mit Musik in St. Maximilian Kolbe an (entfällt am 29.05. zugunsten einer Maiandacht. Beginn 18.30 Uhr).

Die Freitags-Andachten und Gottesdienste in St. Jakobus finden erst wieder nach den Pfingstferien statt. Hier finden Sie die neuen Zeiten.

An Werktagen finden die Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten statt.

Samstag – Vorabendmesse
18.00 UhrSt. Stephan
Sonntag
09.00 UhrSt. Maximilian Kolbe
10.30 UhrSt. Maximilian Kolbe
09.30 UhrSt. Philipp Neri
11.00 UhrSt. Philipp Neri
18.00 UhrSt. Monika
FESTTAGE
Christi Himmelfahrt, 21. Mai 2020
Gottesdienste wie sonntags
Pfingsten Vorabend, 30. Mai
18.00 UhrEucharistiefeier St. Stephan
Pfingstsonntag, 31. Mai
Gottesdienste wie sonntags
Pfingstmontag, 1. Juni
09.00 UhrSt. Stephan
09.00 UhrSt. Monika
10.30 UhrSt. Maximilian Kolbe
11.00 UhrSt. Philipp Neri

Die Werktagsgottesdienste sind unverändert. Die Zeiten finden Sie hier.

Hier gibt’s was zum Lachen

Der Pfarrer am FKK-Strand

Ein katholischer Pfarrer kommt aus dem Urlaub zurück und erzählt seinem Kaplan, dass er die Sonntagsmesse an einem FKK-Strand gelesen habe. Der Kaplan, schon ganz aufgeregt und neugierig, fragt den Pfarrer: „Wo wir so ganz unter uns sind, Herr Pfarrer: woran haben Sie denn gedacht als Sie so vor den Nackerten die Messe gelesen haben?“ Daraufhin der Pfarrer: „Mein lieber Kaplan, ganz ehrlich – ich habe mir die ganze Zeit überlegt, wo die wohl das Geld für die Kollekte eingesteckt haben…“

Jüdische Witze

Frauen-Power – so kann man sich als Mann irren
In einer israelischen Stadt geht der Bürgermeister mit seiner Frau spazieren. An einer Baustelle grüßt ein Maurer freundlich die Frau Bürgermeister und redet sie mit ihrem Vornamen an. Der Bürgermeister ist verwundert und fragt hinterher seine Frau, woher sie den Maurer kenne. „Ach, der ist mit mir in die Schule gegangen, er war mein erster Freund.“ „Zum Glück hast du nicht ihn, sondern mich geheiratet, sonst wärst du heute nicht die Frau eines Bürgermeisters, sondern die Frau eines Maurers.“ „Du irrst“, gibt seine Frau zurück. „Hätte ich ihn geheiratet, wäre heute er der Bürgermeister.“

P im Namen Haman
„Mojsche, wos soll eigentlich das P im Namen Haman?“ „Im Namen is doch gor kejn P.“ „No, for wos is keins drin?“ „Wos soll denn ein P im Namen Haman?“ „Dos frog ich doch gerade!“

Wagner – einfach zu kurz
Ein Jude geht in die „Götterdämmerung“. Es dauert drei, vier, fünf, SECHS Stunden! Als er aus dem Theater kommt, fragen die Freunde, wie es gewesen sei. „No, gut wors, nur der Schluss wor ebbes iberstirzt!“


Immer die Leute!
„For wos stehst`eimmer draußen am Balkon, wenn ich singe?“, fragt die Ehefrau ihren Mann, den Rabbi, „du weißt doch, dass mich dos verletzt!“ „Nu, wos erwartest du? Soll ich vielleicht im Haus bleiben, doss de Nachbarn megen denken, doss ich dich schlag?!“

Das Tischgebet

Soll ich Ihnen verraten, warum ich keine Haushälterin habe. Nun, damit mir nicht folgendes passiert: Der Dorfpfarrer setzt sich zu Tisch und beginnt zu essen, ohne sein übliches Tischgebet gesprochen zu haben. Als ihn die Haushälterin darauf aufmerksam macht, meint er nur: „Über allem, was sich auf diesem Tisch befindet, wurde schon mindestens dreimal der Segen gesprochen…“

Ehe-Witze

Wie in der EheDer Pfarrer geht mit seiner Haushälterin in die Berge zum Wandern. Dummerweise verlaufen sie sich, haben aber Glück und erreichen noch eine nicht bewirtschaftete Berghütte. So ein Pech – es gibt nur ein einzigen Raum zum Übernachten. Also legen sie sich jeder in seine Koje.
Nach einer Weile sagt die Haushälterin in einem etwas wehleidigen Ton: „Herr Pfarrer, mir ist so kalt.“ Er steht auf und bringt ihr eine Decke. Wieder nach eine Weile: „Herr Pfarrer, mir ist so kalt.“ Pfarrer steht auf, holt ihr eine weitere Decke und deckt sie damit zu. Kaum ist er eingeschlafen, wird er wieder aufgeweckt: „Herr Pfarrer, mir ist so kalt. Und außerdem – hier oben sieht uns doch niemand. Wir könnten es doch heute mal so machen wie ein Ehepaar!“ Sagt der Pfarrer: „Einverstanden! Dann geh und hol dir selber deine Decke.“
Wili, Willi, deine Frau
Am Himmelstor erscheint eine äußerst gut aussehende Dame, die im besten Witwenalter gestorben ist. „Ich suche meinen Mann, wir wollen im Himmel zusammen sein“, sagt sie zu Petrus am Eingang. „Er heißt Schmidt“. Darauf stöhnt Petrus: „Gute Frau, was glauben Sie, wie viele Leute hier oben Schmidt heißen? Haben Sie keine näheren Angaben?“ Die Frau: „Vorname Willi“. Auch das reicht nicht aus: „Davon haben wir ja Tausende“, meint Petrus. „Aber ich will unbedingt zu ihm und ihn beruhigen, dass er sich keine Sorgen macht. Er hat immer gesagt, wenn ich nach seinem Sterben fremd gehe, würde er sich im Grab herumdrehen …“ Da hellt sich das Gesicht von Petrus auf: „Ja, warum haben Sie das nicht gleich gesagt? Jetzt ist alles klar. Das kann nur der Kreisel-Willi sein!“

Email aus dem Jenseits

Ein Mann verreist und logiert in einem Hotel mit PC samt Intemetzugang im Zimmer. Er beschließt, seiner Frau eine E-Mail zu schicken, doch aufgrund eines Tippfehlers sendet er sie aus Versehen an die falsche E-Mail-Adresse. Die E-Mail landet bei einer Witwe, die gerade von der Beerdigung ihres Mannes kommt. Kaum zu Hause, ruft sie die eingegangenen Nachrichten ab, obwohl sie noch ganz von Trauer und Schmerz überwältigt ist. Ihr Sohn, der kurz darauf nach Hause kommt, entdeckt seine Mutter ohnmächtig vor dem Computer und liest auf dem Bildschirm die E-Mail, die sie geöffnet hat:
,,Liebe Gattin, ich bin gut angekommen, alles in Ordnung. Vermutlich wird es dich überraschen, per E-Mail von mir zu hören, aber jetzt haben sie auch hier Computer und es ist möglich, seinen Lieben Nachrichten zu senden. Kaum angekommen, habe ich mich vergewissert, dass auch für dich alles vorbereitet ist, wenn du nächsten Freitag kommst. Ich sehne mich sehr danach, dich wieder zu sehen und hoffe, dass du wie ich eine ruhige Reise haben wirst.
PS: Nimm nur das Nötigste an Kleidung mit, denn hier herrscht eine höllische Hitze.“

Glaube und Humor

Kein Wunder

Am Ufer des Sees Genezareth fragt ein Tourist einen Schiffer, was eine Überfahrt kostet. „Fünfzig Dollar!“, antwortet der.
„Was? Das ist ja Wahnsinn!“, entrüstet sich der Tourist.
„Ja wissen Sie“, belehrt ihn der Schiffer. „Das ist ein sehr berühmter See. Jesus ging hier zu Fuß über das Wasser.“
„Das ist ja kein Wunder“, meint der Fremde, „bei diesen Preisen!“

Heilige Begeisterung und abgeklärter Realismus

Ein alter Mönch pilgert mit einem Novizen auf dem Jakobsweg. Abends schlagen sie ein Zelt auf. In der Nacht wacht der Alte auf, sieht die Sterne am Himmel und weckt den jungen Mann: „Schau nach oben und sag mir: Was siehst du?“
„Ich sehe den Himmel, Vater, und unendlich viele leuchtende Sterne.“
„Und, was sagt dir das?“, fragt der Mönch.
„Dass Gott der Schöpfer des Himmels ist. Er hat diese unendlichen Weiten erschaffen. Es sagt mir aber auch, dass er uns kleine Menschen nicht vergessen hat.“
„Ach, du junger Bruder“, stöhnt der Mönch, „mir sagt es, dass unser Zelt gestohlen wurde.“

Bayerische Maske

 

Der rasende Johannes Paul

Papst Johannes Paul befindet sich auf einer seiner Reisen, diesmal in Nordamerika. Sein Chauffeur fährt ihn in einem riesigen amerikanischen Straßenkreuzer zum nächsten Ziel. Dem sportlichen Papst geht es viel zu langsam. Außerdem juckt es ihn in den Beinen, nach langer Zeit endlich mal wieder selber ein schnelles Auto fahren zu können. Natürlich lässt ihn der Fahrer, sie tauschen die Plätze, der Heilige Vater am Steuer, der Chauffeur auf dem Beifahrersitz.
Er braust los, der Konvoi ist schnell abgehängt und bald fährt er mit 200 Sachen über den Highway.Wie es der Teufel will, gerät er in eine Geschwindigkeitskontrolle und eine Motorradstreife hält ihn an. Der Polizist traut seinen Augen nicht, als er sieht, wen er da angehalten hat. Er druckst kurz herum und sagt, der Fall sei ziemlich kompliziert und er müsse seinen Vorgesetzten anrufen. Gesagt, getan. Er ruft gleich beim Polizeipräsidenten an. „Herr Präsident, ich habe hier ein Auto angehalten. Ist doppelt so schnell gefahren wie erlaubt. Aber da sitzt jemand drin – ich weiß nicht, was ich mit ihm machen soll.“ Am anderen Ende des Telefons donnert es: „Wegen so einer Lappalie rufen Sie mich an? Wer ist denn der Kerl, der im Auto sitzt?“ Sagt der Polizist: „Ja, das ist es ja gerade. Ich weiß es nicht. Ich kann nur sagen: der Papst ist sein Chauffeur.“

Trauerfall

Paddy bestellt regelmäßig drei Pint Guinness, setzt sich in eine Ecke, wo er nacheinander jeweils einen schluck aus den drei Gläsern nimmt. Nach einigen Wochen besiegt die Neugier die Diskretion des Barkeepers und er fragt: „Sie wissen doch, dass Bier abgestanden schmeckt, wenn es nicht frisch getrunken wird. Warum bestellen Sie nicht ein Glas nach dem anderen?“ – „Sie haben recht, aber die Sache ist so: Ich lebe hier in Dublin, meine beiden Brüder in Boston und Melbourne. Wir haben einander versprochen, immer zu dritt zu trinken. Als trinke ich ein Bier für mich selber und die beiden anderen für meine Brüder. Die machen es genauso.“
Eines Tages bestellt Paddy nur zwei Guinness. Der Barkeeper setzt eine ernste Miene auf: „Ich will nicht Ihre Trauer stören, aber nehmen Sie bitte mein Beileid entgegen.“ Paddy blickt verwirrt, dann lacht er: „O nein, nicht, was Sie denken – kein Todesfall. Wir, meine Frau und ich, sind gerade in die Baptistengemeinde eingetreten und da hat sie mir den Alkohol verboten. Aber na ja, wissen Sie, das gilt nur für mich, nicht für meine beiden Brüder.“

 

Taufe in Coronazeiten

 

Intelligenztest bei Merkel-Trump-Treffen

Donald Trump ist zu seinem ersten Staatsbesuch bei Angela Merkel in Berlin. Nach ein bisschen Small-Talk fragt er Merkel, was das Geheimnis ihres großen Erfolges ist. Merkel sagt ihm, man müsse nur viele intelligente Leute um sich herum haben. „Wie wissen Sie so schnell, ob Jemand intelligent ist?“, fragt Trump. „Lassen Sie es mich demonstrieren”, antwortet Merkel. Sie greift zum Telefon, ruft Wolfgang Schäuble an und stellt ihm eine Frage: „Herr Schäuble, es ist der Sohn ihres Vaters, ist aber nicht ihr Bruder. Wer ist es?”
Ohne zu zögern antwortet Schäuble: „Ganz einfach, das bin ich!” „Sehen Sie”, sagt Merkel zu Trump, „so teste ich die Intelligenz der Leute, die um mich herum sind.”
Begeistert fliegt Trump zurück nach Amerika. Zu Hause angekommen, ruft er sofort Pence an, um ihm dieselbe Frage zu stellen: „Es ist der Sohn deines Vaters, ist aber nicht dein Bruder. Wer ist es?” Nach langem hin und her sagt Pence: „Ich habe keine Ahnung, ich werde aber versuchen, die Antwort bis morgen herauszufinden!”
Pence kommt einfach nicht drauf und beschließt, Rat beim ehemaligen Präsidenten Obama einzuholen. Er ruft ihn an: „Mr. Obama – ich muss Ihnen eine Intelligenzfrage stellen: Es ist der Sohn ihres Vaters, ist aber nicht ihr Bruder. Wer ist es?” Darauf Obama wie aus der Pistole geschossen: „Ganz einfach, das bin ich!”
Glücklich, die Antwort gefunden zu haben, ruft Pence bei Trump an und sagt triumphierend:
„Ich hab die Antwort, es ist Barack Obama!”
Trump brüllt ihn total entsetzt an:
„Nein, du Trottel, es ist Wolfgang Schäuble!”

Eine Sache der Perspektive

Maxi fragt seine Mama: „Woher kommen wir eigentlich?“ Sagt Mama zu ihm: „Der Liebe Gott hat uns geschaffen. Aus seiner Hand ist alles und sind auch wir und Du hervorgegangen.“Geht Maxi zu Papa und fragt ihn dasselbe. Sagt er: „Früher waren wir Affen und eines Tages ist einer vom Baum geklettert und hat Maxi fragt seine Mama: „Woher kommen wir eigentlich?“ Sagt Mama zu ihm: „Der Liebe Gott hat uns geschaffen. Aus seiner Hand ist alles und sind auch wir und Du hervorgegangen.“Geht Maxi zu Papa und fragt ihn dasselbe. Sagt er: „Früher waren wir Affen und eines Tages ist einer vom Baum geklettert und hat angefangen zu, Feuer zu machen und mit Werkzeugen zu arbeiten. Das nennen wir Evolution.“ Geht Maxi wieder zur Mama und sagt ihr: „Mama, Papa hat mir das ganz anders erklärt.“ Maxi erklärt Mama, was Papa gesagt hat. Darauf die Mama: „Maxi, das ist ganz einfach. Der Papa hat von den Vorfahren seiner Familie erzählt und ich von den Vorfahren meiner Familie.

Die Frühjahrskur

Die Kathi schaugt in Spiagl neiUnd denkt si laut: “oh mei,oh mei, was mach i bloß mit der Figur? Des kommt vom bledn Corona nur. Ma hockt bloß rum, stopft Platzerl nei, dazua derfs no a Glühwein sei,aa dWeihnachtsgans is no zum sehng! I muass was doa, es muass was gschehng. Alle meine Frühjahrsgwander san ma zkloa,oans wia des ander.Ab heit do wird jetzt eisern gfast, bis ma alles wieder passt. Trink bloß no Wasser und iss Reis, des macht schlank wia jeder weiß.

Zwoa Wocha hoits die Kathi aus,dann is ihr des a wahrer Graus. Die Taille is kaum schlanker wordn,immer no zwickts hint und vorn. Die Frühjahrskur schlogt net recht o, s dat not, ma hängt no Wochen dro.„No länger Reis, des pack i nia, Hunger hab i –und des wia! Mog net länger mi kastein,es soll für mi was Handfests sein. I pfeif jetzt auf die Frühjahrskur und steh zu der Barockfigur. Des hoaßt……ma hört, wia d Kathi lacht,„a andre Kur wird morgen gmacht.I fahr in d‚Stadt, kaff neie Gwander, a Nummer größer –oans wia`s ander.“ Leider jetzt kann i nichts kaufa, aber boad wird’s wieda laufa!!! W. Götz und Brechtel (abgeändert)

Eine Fünf in Religion

Maxi kommt heim und hat eine fünf in Reli. Fragt der Papa ihn: Ja, wie kommt denn das?“ Maxi: „Hab irgendwas nicht gewusst.“ „Was, deswegen eine fünf? Ich beschwer mich beim Lehrer.“ Kommt in die Sprechstunde und stellt den Relilehrer zur Rede. „Was hat er denn nicht gewusst?“ „Ihr Maxi hat nicht gewusst, dass Jesus gestorben ist.“ „Wie, ich wusste gar nicht, dass er krank war.“

Die Geburt des Osterhasen

Ein Bub steht vor einem Schaufenster mit unzähligen Osterhasen. Fragt er den Papa: „Papa, was ist denn das. Feiern die dawas?“ „Wees ick ooch nicht. Ick glob, dass da so ́n Osterhase geboren wurde.“

Wochenend-Grab

Bekanntlich hat Josef von Arimathäa sein Familiengrab für die Grablegung Jesu zur Verfügung gestellt. Am Abend des Karfreitags geht es mit ganz schlechtem Gewissen nach Hause und weiß nicht genau, wie das seiner Frau erklären soll. Wie befürchtet, hat sie schon davon gehört und empfängt ihn mit grimmiger Miene.„Was hast du dir dabei gedacht? Wie stellst du dir das vor? Das ist unser Grab! Wo soll man uns hinlegen, wenn wir mal tot sind?“ Da hellt sich die Miene Josefs auf: „Frau, mach dir keine Sorge, das ist doch nur fürs Wochenende.

Ein zu teures Versprechen

Rubinstein hält es mit seinem jüdischen Glauben nicht so streng: arbeitet am Sabbat, geht kaum in die Synagoge, betet nie. Heute ist alles anders. Er hat einen hochbrisanten Geschäftstermin, an dem viel hängt, und ist schon dreimal mit dem Auto um den Häuserblock gefahren –aber partout kein Parkplatz. Aus lauter Verzweiflung fängt er an zu beten: „Herr, ich verspreche dir: In Zukunft werde ich immer den Shabbes halten!! Ich werde unserer Synagoge immer den Zehnten geben!! Ich verrichte täglich mein Abendgebet!! Nur –lass mich einen Parkplatz finden!“ Kaum hat er fertig gebetet –siehe da. Vor seiner Nase fährt ein Auto weg. Er hat seinen Parkplatz. Noch vor dem Aussteigen betet er: „Herr, bemüh dich nicht länger. Ist schon erledigt. Hab meinen Parkplatz gefunden.

Ein denkwürdiges Golfspiel am Shabbes

Ein hoher Rabbiner aus Jerusalem, leidenschaftlicher Golfspieler, ein wenig zur Eitelkeit neigend ob seiner Golfkünste, besucht eine Tagung in London und ist in einem 5-Sterne-Hotel untergebracht. Von seinem Fenster aus sieht er auf einen herrlich angelegten Golfplatz. Wie kann es anders sein – in allen Fingern juckt es ihn, die Anlage gleich auszuprobieren. Aber wie blöd:es ist Sabbat. „Ach“, denktsich der Rabbi, „hier kennt mich keiner.Da kann ich mir ein klitzekleines Spielchenschon erlauben.“Gesagt, getan! Aber der hl. Petrus im Himmel passt auf, bekommt alles mit und läuft empört zu Gott: „Herr,siehst du nicht, dieser Rabbi aus Jerusalem, er spielt Golf, heute am Sabbat!“„Beruhige dich, Petrus, beruhige dich!“, sagt Gott. „Er wird seiner Strafe nicht entgehen.“Der Rabbi macht seinen ersten Abschlag, holt aus, schlägt, der Ball fliegt und fliegt, und unglaublich –„WHOLE IN ONE“, jubelt er. Nächster Schlag. Nicht zu fassen. Dasselbe. Wieder mit einem Abschlag ins Loch. Petrus ist absolut konsterniert, außer sich vor Entsetzen:„Herr, du hast gesagt, du willst ihn bestrafen! Und jetzt –macht er die beste Runde seines Lebens.“ Gott lächelt Petrus gütig an: „Petrus, Petrus, du musst noch viel lernen, auch hier im Himmel. Aber was den Rabbi betrifft – es ist Shabbes, so wird er es niemandem erzählenkönnen.“

Selbstgespäch

Ein junger Mann schiebt einen Kinderwagen im Park hin und her, und sein Nachwuchs brüllt aus voller Lunge. Der Vater schaukelt das Kind und sagt leise: „Moische, ich bitt` dich, beruhige dich! Sei verninftig, Moische!“ Eine ältere Dame geht vorbei und spricht voll Bewunderung zu dem jungen Vater: „Sie sind aber ein geduldiger Vater! Und was für ein schönes Kind Ihr Moische ist!“ „Aber nejn, Madam. Das Kind heißt Sarah. Moische, dos bin ich.

Abwechselnd

Zwei Juden kommen zum Duell. Großes Erstaunen, es ist nur ein Revolver da. „Nu“, sagt der eine, „schießen wir eben abwechselnd!“

Neues Testament

Ein Rabbi kommt ganz aufgelöst zu Jahwe: „Herr, stell dir vor, mein Sohn ist Christ geworden.“ Jahwe erwidert: „Meiner auch!“ Der Rabbi fragt: „Und,was hast du getan, Herr?“Antwortet Jahwe: „Nun, ich habe ein Neues Testament geschrieben.

Der Zar

Im alten Petersburg wird ein alter Jude in die Newa gestoßen. „Gewalt!“, schreit er. „Gewalt! Rettet mich!“ Zwei zaristische Polizisten hören es, machen aber keine Anstalten, ihn herauszuholen. „Hilfe, ich ertrinke!“ Doch die Polizisten lachen nur. Dem Ende nahe, schreit schließlich der Jude: „Nieder mit dem Zaren!“. Sofort springen die Polizisten ins Wasser, ziehen ihn heraus und führen ihn ab.

Home-Office

Der Abt von Ettal geht gerne mit seinem Cellerar im Graswangtal spazieren.Plötzlich brennt da ein Dornbusch, und eine Stimme dringt ehrfurchtgebietend zu den beiden. Mit zitternder Stimme fragt der Abt: „Herr, was tust Du hier bei uns in Bayern?“ Die Antwort: „Ja mei, homeoffice!

 

Gott spaziert durch Bayern. Er kommtan mächtigen Bergen und grünen Tälern vorbei, läuftan sprudelnden Flüssen und blauen Seen entlang,spaziert über grüne Wiesen.Da triffter einen Wanderer. Der Wanderer fragt: „Gott, was machst Du hier in Bayern?“Gottes Antwortet: „Homeoffice.

Dialekt

Wie allseits bekannt, war es der 8.Tag, an dem Gott die Dialekte erschuf. Alle Völkchen im schönen Deutschland waren glücklich. Mit seiner Berliner Schnauze stellt der Berliner zufrieden fest: „Icke hab `nen wahnsinns Dialekt, WA?“ Der Hanseate näselt: „Moin Dialekt ist dufte, NE!“ Der Kölner lallt: „Hey, du Jeck, mit Kölsch feiert man Karneval!“ Der Hesse babbelt: „Babbel net, di Hessa babbeln des best Hochdeutsch!“ Der Sachse, unnachahmlich: „Ja nu, freilisch is äs Sächsisch klosse!“ Nur für den Bayer war kein Dialekt mehr übrig. Da wird der Bayer traurig: „Ja, wos is mit mia?“ Nach längerer Stille des Nachdenkens kommt Gott endlich die erlösende Idee: „Scheiss di ned o, dann redst hoid wia I!!!“

Urlaub

Urlaub
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? „Dein Mann sagt, ihr reist dieses Jahr doch nicht nach Spanien?“ „Nein, das ist falsch. Nicht nach Spanien sind wir im letzten Jahr geflogen. Diesen Sommer reisen wir nicht nach Schweden!“

Ach, nur Haie
Am Strand fragt eine ängstliche Urlauberin: „Gibt es hier giftige Quallen oder Seeigel?“ „Aber nein, die Haie haben die längst verspeist!“

Tiefenentspannt
„In diesem Jahr werde ich im Urlaub nichts tun. Die erste Woche werde ich mich nur im Schaukelstuhl entspannen.“ „Ja, und in der zweiten Woche?“ „Dann werde ich eventuell ein wenig schaukeln.“

Kulturbanause
Ein Abbruchunternehmer verbringt seine Ferien in Rom. Als er vor dem Kolosseum steht, fragt seine Freundin: „Was denkst du?“ „Nicht mehr als zwei Wochen und ich hätte das Gebäude weg.“

Eine Sache der Perspektive
„In meinem Hotel fühlte ich mich wie zu Hause.“ „Ach, du Ärmster. Manchmal hat man eben viel Pech im Urlaub!“

Schlagfertig
Der Feriengast hinterlässt einen Zettel für die Pensionswirtin: „Heute Nacht haben in meinem Zimmer zwei Mäuse gekämpft!“ Als er wieder in der Pension ankommt, hat er eine Nachricht: „Sie haben bei meinen Preisen doch nicht wirklich einen Stierkampf erwartet?“

Reisegepäck
Ein Passagier zeigt am Check-In-Schalter sein Flugticket nach Ägypten und sagt: „Meine Koffer bitte nach Griechenland und die Reisetasche nach Paris!“ Der Mitarbeiter sagt überrascht: „So etwas geht doch nicht.“ „Wirklich? Warum ist mir das dann das letzte Mal passiert?“

Arbeitsteilung
„Wie konnten Sie es schaffen, Mailand in nur drei Tagen komplett kennenzulernen?“ „Meine Frau hat die Bauwerke und Museen besichtigt, meine Tochter die Boutiquen und ich die Kneipen!“
WC
„Na, Daniel, wie war denn der Urlaub?“ „Grässlich! Im Hotel hatte ich Zimmer Nummer hundert. Und vom Türschild war die Eins abgefallen!“

Noch ein Kulturbanause
„Nun, Herr Schneider, wie hat Ihnen denn in Rom die Sixtinische Kapelle gefallen?“ „Die habe ich gar nicht gesehen. Wird wohl auf Tournee gewesen sein!“

 

Geistliche Impulse

Langsam normalisiert sich das Leben in der Gemeinde. Gottesdienste finden wieder statt –wenn hier auch nach wie vor die üblichen Regeln des Abstandhaltens und Mundschutzpflicht gelten. Künftig wird diese Seite – bis auf Weiteres – nur noch einmal in der Woche aktualisiert.

Geistliche Impulse weiterlesen

Stimmen aus der Gemeinde

Wie geht Ihnen in diesen Zeiten?“, hat Pfarrer Windolf die Gemeindemitglieder gefragt. Bis zum 2. Mai 2020 konnte ein Statement zum Leben in Coronazeiten eingesandt werden. Hier finden Sie die Einsendungen. Mit einem Klick auf die Überschrift öffnet sich das Textfenster.

Mehr gemeinsame Zeit

Die gemeinsame ZEit mit meiner Frau hat sich stark gesteigert, bedingt durch die Ausgangsbegrenzungen. Ich empfinde es auch nach 47 Ehejahren als positives Erlebnis und werde auch nach dieser Zeit versuchen, die gemeinsamen Zeiten bewusster wahrzunehmen. Die täglichen Impulse per Mail helfen sehr dabei, den aus der Nähe bedingten Stress zu beherrschen.

Maximilian Wimmer

Ich bin dankbarer geworden
  1. diese „stillen“ Wochen [während der Ausgangsbeschränkung] haben mich dankbarer gemacht für alles, was ich bin und habe: Meinen Mann, meine Kinder und Enkel, meine Freunde, meine Pfarrei, meine Gesundheit, meinen Glauben. Alles ist ein Geschenk von Gott, nichts ist selbstverständlich.
  2. Nie zuvor haben wir durch unsere fast täglichen Spaziergänge im Ostpark die Entfaltung der Natur im Frühling so intensiv erlebt – jeden Tag ein anderes Naturschauspiel, eine Blütenpracht. Wir sind sehr dankbar für unsere Münchner Stadtgärtner.
  3. Herr Pfr. Windolf hat mit seinem Team für Heiterkeit gesorgt und das Wort von Papst Benedikt XVI. bestätigt: „Ein Christ ist nie allein“. Denn in dieser Zeit bin ich begeisterter Hörer von „Radio Horeb“ geworden, wo ich oft auch die Hl. Messe mit unserem Papst Franziskus feiere, dessen Worte mich tagsüber begleiten.
  4. Die vielen Toten haben mich erschüttert, aber auch für die Zukunft getröstet: Der Tod hat nicht das letzte Wort, wir Christen haben eine Perspektive! Christus ist auferstanden! Halleluja!

Elisabeth Neumann, 75 Jahre

Die Menschen sind rücksichtsvoller geworden

Ich finde dass die Menschen rücksichtsvoller sind und ich hoffe, das könnte (mit etwas Glück und Unterstützung von oben) so bleiben! Damit meine ich zum Beispiel: es wird dem Nächsten etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt, weil man (leider) um ihn herum gehen muss wegen des Abstandes – aber dabei wechselt man häufiger als früher Blicke, lächelt sich zu, nickt sich zu. Dadurch entsteht ein gewisses „Miteinander“.Ich genieße es, dass die Welt ruhiger geworden ist, man hört mehr Vogelgezwitscher als Verkehrslärm. Keine Flugzeuge und weniger Autos. Plötzlich geht sowas. Vielleicht kann sich der ein oder andere von uns für „nach Corona“ wieder ein „Sonntags-Fahrverbot“ einmal im Monat oder „Montags-Fahrverbot“ einmal in der Woche (für alle die das Auto eben nicht unbedingt beruflich brauchen, vorstellenIch finde es wunderbar wie häufig man Männer mit ihren Kindern draußen sieht. Vielleicht merkt der ein oder andere wie herrlich es sein kann mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen. Ich denke bei einigen wäre es möglich, ein paar Stunden „Karriere“ gegen ein paar Stunden „Glück“ mit den Kindern zu tauschenIch finde die Kreativität toll mit der einige Lehrer (leider auch einige nicht) den Schülern online gute Möglichkeiten und Anreize bieten, selbst zu lernen, Eigeninitiative zu entwickeln, Interesse zu schüren durch gutdurchdachte Aufgaben,  Rätsel, Tipps für Youtubes, in denen z.B. „Lehrer Schmidt“ Dinge erklärt.  Das wäre vielleicht auch etwas was man beibehalten könnte. (neben einem neu überdachten Schulunterricht) Auch mein Leben ist ruhiger geworden und ich spüre immer mehr dass ich (auch für nach Corona) etwas herunterfahren muss, weniger arbeiten, vielleicht wieder mehr singen und Gitarre üben – das habe ich sehr vernachlässigt wegen unserer „ewigen“ Baustelle hier zuhause, wegen Haushalt und nicht zuletzt der vielen Arbeit in der Praxis (Ergotherapie) …wurde immer wieder krank. Vielleicht kann ich mit meiner Zeit auch etwas sorgsamer umgehen Und last but not least :  Ich bete morgens!!!!!!!!! Weil ich nun morgens nicht gleich nach dem Aufwachen raus muss, kann ich mich schön besinnen und beten. Petra Gritsch

Was ich an Positivem mitnehme
  • der Gesang der Ostervesper – online, auf unserer Website – zeigt, wie schön und hilfreich dieses Gebet der Kirche für Christen ist und sein kann, wenn dies gebührend, stilvoll gefeiert wird. So etwas wünsche mir auch in Zukunft in unserer Pfarrei. Ich wünsche mir in Zukunft, dass wir in unserer  Pfarrei, die Vesper und auch die Laudes mit einer kleinen, sich verantwortlich fühlenden Gruppe gestalten: gesanglich, mit byzantinischen Gesängen und aktuellen Texten. Einfach nur irgendwie dieses Gebet abhalten reißt niemand vom Hocker, ist so auch nicht einladend. Dieses Gebet sollte stilvoll sein, gut vorbereitet. Unsere deutschen Psalmodien und Antiphonen sind oft zu steril und „akrobatisch“ und wird leider nur von sehr wenigen und alten Leuten durchgeführt.“ 
  • Wie wäre es, wenn von einer kleinen Gruppe vor Festtagen: Fastenzeit, an Ostern, Pfingsten, in der Advent- und Weihnachtszeit online auf unserer Website die Vesper zu finden ist, wie das schon mit der Ostervesper geschehen ist. Während der Quarantäne ist mir das Stundengebet der Jerusalemer Gemeinschaft in Köln ein tägliches Highlight. Kein Stundengebet gleicht dem anderen und doch hat es seinen immer wieder kehrenden inhaltlich reich gefüllten Rahmen. Bei diesem Gesang geht einem nicht nur das Herz auf.
  • ANBETUNG: Wenn wir Anbetung 1x im Monat – schon jetzt – an einem Freitag (z.B. Herz Jesu Freitag?), über Doodle – Mitchristen einladen, sich in den Ablauf dieser Anbetung einzubinden, was erfolgreich an Gründonnerstag durchgeführt worden ist.
  •  Ich hoffe, dass  all jene Gruppen, oder Foren beendet werden, die mit viel Anstrengung, krampfhaft aufrecht erhalten werden! Ich hoffe, dass wir nicht wieder in den Alltags-Stress wie vor der Corona Krise zurückfallen. Ich wünschte, dass wir unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten effektiver bündeln, um so Gemeinsames, Gutes schaffen können, dazu braucht es aber mehrere Leute.
  • …nochmals zwischendurch herzlichen Dank für die schönen Beiträge! Yvonne Weber
Man könnte von dieser Zeit ein ganzes Buch schreiben
  1. Obwohl man sehr in der Mobilität eingeschränkt war, und noch ist, und auch die persönlichen Kontakte praktisch auf Null zurückgefahren worden sind wegen der Ausgangsbeschränkungen, könnte man von dieser Zeit doch ein ganzes Buch schreiben.
  2. Bemerkenswert war die enorme Anzahl an Kontakten zu allen möglichen Leuten (Familie, Freunde, Bekannte, Unbekannte, Nachbarn, Pfarrgemeindemitglieder, Pfarrgemeindenichtmitglieder und und und) durch Telefon, Smartphone, Internet, WhatsApp und sogar durch Postsendungen. Dank sei dem heiligen Isidor! Das „Netz“ hielt durch! Ja, ab und zu traf man auch jemanden persönlich „von der Ferne“.
  3. Trotz der fehlenden persönlichen Begegnungen hatten wir nicht das Gefühl allein auf einem anderen Planeten zu sein oder allein auf einer Insel. Man war auch durch viele Aktionen (Gebete, Messen in TV und zu bestimmten Pfarreimesszeiten, Glockengeläutgebet etc.) mit der Pfarrei in Gemeinsamkeit und Glauben verbunden.
  4. Einen großen Anteil daran und eine echte geistige und seelische Unterstützung war der tägliche geistige Gebetsimpuls, der mit Engagement, mit viel Manpower, mit viel Bemühen, mit viel Infos und auch mit viel Humor (wichtig!) von den Seelsorgern unserer Pfarrei unter der Leitung von Pfarrer Bodo Windolf erstellt wurde.
  5. Wir fühlten uns gut versorgt. Herzliches Vergelt’s Gott dafür!!!!!! Gefehlt in dieser Zeit hat uns vor allem der persönliche Kontakt zu den Menschen und der Empfang der Hl. Kommunion.
  6. Schön und positiv empfanden wir auch auf allen Ebenen (egal welche Kultur, Religion, Einstellung, Status) den Ideenreichtum und die Hilfsbereitschaft der Menschen im Umgang miteinander mit der und in der Coronazeit! Ausnahmen bestätigen die Regel!
  7. Entschuldigung, kürzer ging es nicht, das war das Minimum!

Uschi und Peter Tscherednitschenker

Glaube, Hoffnung, Liebe

GLAUBE: Gott ist immer bei uns und hilft auf seine Weise, diese Erkenntnis wurde durch die Tagesimpulse vertieft.
HOFFNUNG: Gottes Schöpfung kann besser bewahrt werden, z.B. könnte das Virus dazu beitragen, dass sich die Erderwärmung verlangsamt.
LIEBE: Mit der Krise zeigt sich zum Glück weniger Egoismus und sehr viel mehr Menschlichkeit. Ruth Großhans

Evangelium schätzen gelernt

Durch die täglichen Impulse (die ich auch noch alle zum Nachlesen gespeichert habe), habe ich das Evangelium noch mehr schätzen und kennen gelernt wie auch den Wert der Messe in der Gemeinschaft. Maria Witzenbichler

Ich habe eine sehr empfehlenswerte APP entdeckt

(allerdings von der Konkurrenz… ) Sie bietet beispielsweise einen Vers zum jeweiligen Tag, zahlreiche Lesepläne zu verschiedenen Themen, eine Notizfunktion zu einzelnen Versen und den kompletten Bibeltext zum Nachlesen und Durchsuchen. Auch ein Teilen mit Freunden ist möglich. So kann ich mich täglich mit Gottes Wort beschäftigen (mit Erinnerungsfunktion…). https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sirma.mobile.bible.android&hl=de

Jutta Wagner

Einiges Positives!
  • Die Freiluftkonzerte von etlichen Künstlern, die einfach mal so für ihre Straße vom Balkon singen oder auf dem Klinikdach ein Geigensolo hinlegen. Streetmusic, manchmal von ganz großen Musikern, ist eine großartige Sache.
  • In unserem stark von Frauenemanzipation dominierten Zeitgeist finde ich in der Corona-Krise auch positiv, dass es endlich mal wieder etwas gibt, was nur für die Männer gilt. Es gibt nämlich neben der vielbesagten Verdoppelungszeit (für Frauen und Männer) jetzt auch eine Verstoppelungszeit – und das nur für Männer! (Naja, fast nur) Hans G. Langrieger
Was wir genießen und worauf wir uns freuen
  1. Mehr Zeit: Corona schenkt uns ganz viel übrige Zeit, die wir für uns selbst, fürs gemeinsame Gebet und auch für Dinge, die jahrelang immer liegen geblieben sind, nutzen können. Das eine oder andere davon (z.B. gemeinsame Gebetszeiten) werden wir uns für die Zeit nach Corona bewahren
  2. Wertschätzen der Familie, der Freunde, der Hauskirchen und der Gemeinde.
    Corona mutet uns da einen großen Verzicht zu. Für die Zeit danach freuen wir uns darauf, diese Beziehungen in neuem Licht wieder noch besser wertschätzen zu können.
  3. Beschränkung der Freiheit: Corona lässt uns spüren, wir in unserem Land die für uns selbstverständlich gewordenen Freiheiten (viele durch Grundgesetz verankert) ins Wanken geraten. Wir verstehen nun viel besser, wie es in anderen Ländern sein mag zu leben, in denen die Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Und wir freuen uns schon wieder auf das Zurückgewinnen dieser Freiheit.
    Marie-Luise und Robert Wieland

Wieder einen Gottesdienst besuchen können

ich kann jetzt nur für mich sprechen. Es ist zu einer lieben täglichen Gewohnheit geworden, die Nachrichten von den einzelnen Hauptamtlichen zu bekommen. Die Messe zu lesen, Impulse und die Bildbetrachtungen, nicht zu vergessen die Witze über die ich oft herzhaft gelacht habe.
Trotzdem würde ich mich freuen auch wieder einen Gottesdienst besuchen zu können. Irene Baumgartner

Jesus täglich besucht

Uns war wichtig, insbesondere in der Karwoche und in der Fastenzeit Jesus tagtäglich in der Kirche zu besuchen. Einfach kurz vor dem Tabernakel innehalten. Pax et Bonum Fam. Stiefermann

Lasst Euch mit Gott versöhnen!

Das größte Geschenk in der Coronazeit war für mich die Beichte vor Ostern. Ausgerechnet der Priester, zu dem eigentlich ich nicht gehen wollte – hatte ich doch auch unangenehme Seiten an ihm entdeckt – war der Einzige, der DA war. Er war sanft und demütig wie Jesus selbst. Er hat mich nicht verurteilt. Aufgrund dieser Erfahrung fallen mir noch nach Wochen alle meine Fehler, Unzulänglichkeiten und Sünden ein, die ich nicht gebeichtet hatte.
Jetzt verstehe ich, wenn es am Ende der Beichte heißt: „durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Vergebung deiner Sünden.“ Heute sehe ich, „Diener“ zu sein, hat sehr viel mit sich selbst Zurücknehmen, Demut und Geduld, Hingabe an den Dienst der Kirche und an Jesus Christus zu tun. Dieser „Dienst“ geschieht geräuschlos, fehlerlos, fast unsichtbar. Gerade dadurch macht er sichtbar, dass wir, Priester und Laien, eine Kirche von Sündern sind. Und zugleich – wir sind heilig und werden heilig – einzig und allein durch die Heiligkeit Gottes. Selbst wenn Selbstanklagen und Selbstmitleid auch nach Ostern immer wieder kommen, habe ich doch die Gewissheit: Er, der auferstandene Herr, hat alle Sünden und verkehrten Wege ans Kreuz und ins Grab genommen. Ich brauche nicht mehr zurückblicken, was ich gesündigt habe oder wer mich verletzt hat. Die Liebe ist stärker als der Tod. Hildegard Galleitner

Die klare Luft und der blaue Himmel

Die klare Luft und der blauen Himmel am Tag, der leuchtende Vollmond in der Nacht, dass ich das nicht irgendwo in den Bergen, sondern schon wenige Tage nach dem Lockdown mitten in München mal wieder erleben durfte, das hat meine Lungen und mein Herz geweitet, das hat mich begeistert. Vielleicht ist es ja für ein Umdenken, die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen, die Bewahrung der Schöpfung noch nicht zu spät. Leopold Haerst

Gut Glück: Ein Coronagedicht

Gut Glück!

Das Osterfest ist anders als in früher’n Jahren;
„Corona-Krise“ ist das böse Wort.
Wir Weltenbürger sind darüber uns im Klaren,
und manchen von uns rafft sie früh hinfort.

Obwohl wir Abstand halten sollen voneinander,
ist uns der Nächste näher als zuvor.
Denn notgedrungen halten wir nun zueinander,
am Telefon hängt öfter unser Ohr.

Wir lernen alte Tugend wieder neu zu schätzen
und sehen uns mit Nachbarn oft vereint.
Das Wort „Gesundheit“ kommt nun vor in vielen Sätzen,
kaum eine liebe Bitte wird verneint.

Wir beten mehr und glauben stärker an das Gute
und hoffen, diese Krise sei nur kurz.
Uns ist aus Sympathie oft nicht so gut zu Mute,
wenn wir erfahren von der Wirtschaft Sturz.

Das Schlimmste für uns alle ist das bange Warten,
bis endlich ist erforscht die Medizin,
die uns erlaubt, den Alltag wieder neu zu starten –
so lange wird es sich noch ziehen hin.

So lasst uns diese große Chance wirklich nutzen,
die diese schwere Menschheitskrise birgt!
Nicht nur, dass wir den Widerständen trotzig trutzen,
doch auch, dass dieser Reifungsprozess wirkt:


Wir Menschen können wachsen nun zu einem Ganzen,
und gegenseitig uns’re Liebe sei.
Die Überwindung dieser Krise mach‘ uns tanzen,
uns das Erreichte Flügel gar verleih!

Wir werden neue, and’re Menschen sein am Ende.
Wir brauchen dazu Glück und guten Mut.
Es liegt an uns, ob wir erreichen eine Wende,
die uns erneuert schließlich und tut gut.

Vielleicht auch wird entschleunigt unser ganzes Hasten.
Wir halten inne in dem Viel-zu-viel
und lernen Demut neu, uns achtsam vorzutasten,
begründen so ein hehres Lebensziel?

Stephan Kessler