Hier gibt’s was zum Lachen

Jüdische Witze

Frauen-Power – so kann man sich als Mann irren
In einer israelischen Stadt geht der Bürgermeister mit seiner Frau spazieren. An einer Baustelle grüßt ein Maurer freundlich die Frau Bürgermeister und redet sie mit ihrem Vornamen an. Der Bürgermeister ist verwundert und fragt hinterher seine Frau, woher sie den Maurer kenne. „Ach, der ist mit mir in die Schule gegangen, er war mein erster Freund.“ „Zum Glück hast du nicht ihn, sondern mich geheiratet, sonst wärst du heute nicht die Frau eines Bürgermeisters, sondern die Frau eines Maurers.“ „Du irrst“, gibt seine Frau zurück. „Hätte ich ihn geheiratet, wäre heute er der Bürgermeister.“


Tücken der Sprache
Schmuel sitzt in der Straßenbahn in Berlin, es ist tiefster Winter, und das Fenster neben seinem Sitz ist halb offen. Der Fahrgast hinter ihm friert und tippt Schmuel auf die Schulter: „Würden Sie bitte das Fenster zumachen, es ist kalt draußen!“ Keine Reaktion. Er probierts nochmal. Keine Reaktion. Als er zum dritten Mal fragt und wieder nichts passiert, steht er wutschnaubend auf und schließt selber das Fenster. Schmuel: „Nu? Und jetzt is es worm draußen?“ Bin ich ein Prophet? Ein Ehepaar ist in Chelm unterwegs. Plötzlich fängt es an zu regnen. „Iossel, mach doch den Schirm auf!“ „Das geht nicht, er ist doch kaputt.“ „Warum hast du ihn dann mitgenommen?“ „Konnte ich denn wissen, dass es regnet?“ Ja, woher weiß ich das wohl? „Nechtn, ich mojn gestern, is der Mendel bei mir gewest. Wollt er mich verpriegeln.“ „No for wos wejst du dos, doss er hat gewollt?“ „No … hätt er nicht gewollt, hätt ers nicht gemocht!“


P im Namen Haman
„Mojsche, wos soll eigentlich das P im Namen Haman?“ „Im Namen is doch gor kejn P.“ „No, for wos is keins drin?“ „Wos soll denn ein P im Namen Haman?“ „Dos frog ich doch gerade!“


Wagner – einfach zu kurz
Ein Jude geht in die „Götterdämmerung“. Es dauert drei, vier, fünf, SECHS Stunden! Als er aus dem Theater kommt, fragen die Freunde, wie es gewesen sei. „No, gut wors, nur der Schluss wor ebbes iberstirzt!“


Immer die Leute!
„For wos stehst`eimmer draußen am Balkon, wenn ich singe?“, fragt die Ehefrau ihren Mann, den Rabbi, „du weißt doch, dass mich dos verletzt!“ „Nu, wos erwartest du? Soll ich vielleicht im Haus bleiben, doss de Nachbarn megen denken, doss ich dich schlag?!“

Das Tischgebet

Soll ich Ihnen verraten, warum ich keine Haushälterin habe. Nun, damit mir nicht folgendes passiert: Der Dorfpfarrer setzt sich zu Tisch und beginnt zu essen, ohne sein übliches Tischgebet gesprochen zu haben. Als ihn die Haushälterin darauf aufmerksam macht, meint er nur: „Über allem, was sich auf diesem Tisch befindet, wurde schon mindestens dreimal der Segen gesprochen…“

Ehe-Witze

Wie in der Ehe

Der Pfarrer geht mit seiner Haushälterin in die Berge zum Wandern. Dummerweise verlaufen sie sich, haben aber Glück und erreichen noch eine nicht bewirtschaftete Berghütte. So ein Pech – es gibt nur ein einzigen Raum zum Übernachten. Also legen sie sich jeder in seine Koje.
Nach einer Weile sagt die Haushälterin in einem etwas wehleidigen Ton: „Herr Pfarrer, mir ist so kalt.“ Er steht auf und bringt ihr eine Decke. Wieder nach eine Weile: „Herr Pfarrer, mir ist so kalt.“ Pfarrer steht auf, holt ihr eine weitere Decke und deckt sie damit zu. Kaum ist er eingeschlafen, wird er wieder aufgeweckt: „Herr Pfarrer, mir ist so kalt. Und außerdem – hier oben sieht uns doch niemand. Wir könnten es doch heute mal so machen wie ein Ehepaar!“ Sagt der Pfarrer: „Einverstanden! Dann geh und hol dir selber deine Decke.“
Wili, Willi, deine Frau
Am Himmelstor erscheint eine äußerst gut aussehende Dame, die im besten Witwenalter gestorben ist. „Ich suche meinen Mann, wir wollen im Himmel zusammen sein“, sagt sie zu Petrus am Eingang. „Er heißt Schmidt“. Darauf stöhnt Petrus: „Gute Frau, was glauben Sie, wie viele Leute hier oben Schmidt heißen? Haben Sie keine näheren Angaben?“ Die Frau: „Vorname Willi“. Auch das reicht nicht aus: „Davon haben wir ja Tausende“, meint Petrus. „Aber ich will unbedingt zu ihm und ihn beruhigen, dass er sich keine Sorgen macht. Er hat immer gesagt, wenn ich nach seinem Sterben fremd gehe, würde er sich im Grab herumdrehen …“ Da hellt sich das Gesicht von Petrus auf: „Ja, warum haben Sie das nicht gleich gesagt? Jetzt ist alles klar. Das kann nur der Kreisel-Willi sein!“

Email aus dem Jenseits

Ein Mann verreist und logiert in einem Hotel mit PC samt Intemetzugang im Zimmer. Er beschließt, seiner Frau eine E-Mail zu schicken, doch aufgrund eines Tippfehlers sendet er sie aus Versehen an die falsche E-Mail-Adresse. Die E-Mail landet bei einer Witwe, die gerade von der Beerdigung ihres Mannes kommt. Kaum zu Hause, ruft sie die eingegangenen Nachrichten ab, obwohl sie noch ganz von Trauer und Schmerz überwältigt ist. Ihr Sohn, der kurz darauf nach Hause kommt, entdeckt seine Mutter ohnmächtig vor dem Computer und liest auf dem Bildschirm die E-Mail, die sie geöffnet hat:
,,Liebe Gattin, ich bin gut angekommen, alles in Ordnung. Vermutlich wird es dich überraschen, per E-Mail von mir zu hören, aber jetzt haben sie auch hier Computer und es ist möglich, seinen Lieben Nachrichten zu senden. Kaum angekommen, habe ich mich vergewissert, dass auch für dich alles vorbereitet ist, wenn du nächsten Freitag kommst. Ich sehne mich sehr danach, dich wieder zu sehen und hoffe, dass du wie ich eine ruhige Reise haben wirst.
PS: Nimm nur das Nötigste an Kleidung mit, denn hier herrscht eine höllische Hitze.“

Glaube und Humor

Kein Wunder

Am Ufer des Sees Genezareth fragt ein Tourist einen Schiffer, was eine Überfahrt kostet. „Fünfzig Dollar!“, antwortet der.
„Was? Das ist ja Wahnsinn!“, entrüstet sich der Tourist.
„Ja wissen Sie“, belehrt ihn der Schiffer. „Das ist ein sehr berühmter See. Jesus ging hier zu Fuß über das Wasser.“
„Das ist ja kein Wunder“, meint der Fremde, „bei diesen Preisen!“

Heilige Begeisterung und abgeklärter Realismus

Ein alter Mönch pilgert mit einem Novizen auf dem Jakobsweg. Abends schlagen sie ein Zelt auf. In der Nacht wacht der Alte auf, sieht die Sterne am Himmel und weckt den jungen Mann: „Schau nach oben und sag mir: Was siehst du?“
„Ich sehe den Himmel, Vater, und unendlich viele leuchtende Sterne.“
„Und, was sagt dir das?“, fragt der Mönch.
„Dass Gott der Schöpfer des Himmels ist. Er hat diese unendlichen Weiten erschaffen. Es sagt mir aber auch, dass er uns kleine Menschen nicht vergessen hat.“
„Ach, du junger Bruder“, stöhnt der Mönch, „mir sagt es, dass unser Zelt gestohlen wurde.“

Bayerische Maske

Der rasende Johannes Paul

Papst Johannes Paul befindet sich auf einer seiner Reisen, diesmal in Nordamerika. Sein Chauffeur fährt ihn in einem riesigen amerikanischen Straßenkreuzer zum nächsten Ziel. Dem sportlichen Papst geht es viel zu langsam. Außerdem juckt es ihn in den Beinen, nach langer Zeit endlich mal wieder selber ein schnelles Auto fahren zu können. Natürlich lässt ihn der Fahrer, sie tauschen die Plätze, der Heilige Vater am Steuer, der Chauffeur auf dem Beifahrersitz.
Er braust los, der Konvoi ist schnell abgehängt und bald fährt er mit 200 Sachen über den Highway.Wie es der Teufel will, gerät er in eine Geschwindigkeitskontrolle und eine Motorradstreife hält ihn an. Der Polizist traut seinen Augen nicht, als er sieht, wen er da angehalten hat. Er druckst kurz herum und sagt, der Fall sei ziemlich kompliziert und er müsse seinen Vorgesetzten anrufen. Gesagt, getan. Er ruft gleich beim Polizeipräsidenten an. „Herr Präsident, ich habe hier ein Auto angehalten. Ist doppelt so schnell gefahren wie erlaubt. Aber da sitzt jemand drin – ich weiß nicht, was ich mit ihm machen soll.“ Am anderen Ende des Telefons donnert es: „Wegen so einer Lappalie rufen Sie mich an? Wer ist denn der Kerl, der im Auto sitzt?“ Sagt der Polizist: „Ja, das ist es ja gerade. Ich weiß es nicht. Ich kann nur sagen: der Papst ist sein Chauffeur.“

Trauerfall

Paddy bestellt regelmäßig drei Pint Guinness, setzt sich in eine Ecke, wo er nacheinander jeweils einen schluck aus den drei Gläsern nimmt. Nach einigen Wochen besiegt die Neugier die Diskretion des Barkeepers und er fragt: „Sie wissen doch, dass Bier abgestanden schmeckt, wenn es nicht frisch getrunken wird. Warum bestellen Sie nicht ein Glas nach dem anderen?“ – „Sie haben recht, aber die Sache ist so: Ich lebe hier in Dublin, meine beiden Brüder in Boston und Melbourne. Wir haben einander versprochen, immer zu dritt zu trinken. Als trinke ich ein Bier für mich selber und die beiden anderen für meine Brüder. Die machen es genauso.“
Eines Tages bestellt Paddy nur zwei Guinness. Der Barkeeper setzt eine ernste Miene auf: „Ich will nicht Ihre Trauer stören, aber nehmen Sie bitte mein Beileid entgegen.“ Paddy blickt verwirrt, dann lacht er: „O nein, nicht, was Sie denken – kein Todesfall. Wir, meine Frau und ich, sind gerade in die Baptistengemeinde eingetreten und da hat sie mir den Alkohol verboten. Aber na ja, wissen Sie, das gilt nur für mich, nicht für meine beiden Brüder.“

Taufe in Coronazeiten

Intelligenztest bei Merkel-Trump-Treffen

Donald Trump ist zu seinem ersten Staatsbesuch bei Angela Merkel in Berlin. Nach ein bisschen Small-Talk fragt er Merkel, was das Geheimnis ihres großen Erfolges ist. Merkel sagt ihm, man müsse nur viele intelligente Leute um sich herum haben. „Wie wissen Sie so schnell, ob Jemand intelligent ist?“, fragt Trump. „Lassen Sie es mich demonstrieren”, antwortet Merkel. Sie greift zum Telefon, ruft Wolfgang Schäuble an und stellt ihm eine Frage: „Herr Schäuble, es ist der Sohn ihres Vaters, ist aber nicht ihr Bruder. Wer ist es?”
Ohne zu zögern antwortet Schäuble: „Ganz einfach, das bin ich!” „Sehen Sie”, sagt Merkel zu Trump, „so teste ich die Intelligenz der Leute, die um mich herum sind.”
Begeistert fliegt Trump zurück nach Amerika. Zu Hause angekommen, ruft er sofort Pence an, um ihm dieselbe Frage zu stellen: „Es ist der Sohn deines Vaters, ist aber nicht dein Bruder. Wer ist es?” Nach langem hin und her sagt Pence: „Ich habe keine Ahnung, ich werde aber versuchen, die Antwort bis morgen herauszufinden!”
Pence kommt einfach nicht drauf und beschließt, Rat beim ehemaligen Präsidenten Obama einzuholen. Er ruft ihn an: „Mr. Obama – ich muss Ihnen eine Intelligenzfrage stellen: Es ist der Sohn ihres Vaters, ist aber nicht ihr Bruder. Wer ist es?” Darauf Obama wie aus der Pistole geschossen: „Ganz einfach, das bin ich!”
Glücklich, die Antwort gefunden zu haben, ruft Pence bei Trump an und sagt triumphierend:
„Ich hab die Antwort, es ist Barack Obama!”
Trump brüllt ihn total entsetzt an:
„Nein, du Trottel, es ist Wolfgang Schäuble!”

Eine Sache der Perspektive

Maxi fragt seine Mama: „Woher kommen wir eigentlich?“ Sagt Mama zu ihm: „Der Liebe Gott hat uns geschaffen. Aus seiner Hand ist alles und sind auch wir und Du hervorgegangen.“Geht Maxi zu Papa und fragt ihn dasselbe. Sagt er: „Früher waren wir Affen und eines Tages ist einer vom Baum geklettert und hat Maxi fragt seine Mama: „Woher kommen wir eigentlich?“ Sagt Mama zu ihm: „Der Liebe Gott hat uns geschaffen. Aus seiner Hand ist alles und sind auch wir und Du hervorgegangen.“Geht Maxi zu Papa und fragt ihn dasselbe. Sagt er: „Früher waren wir Affen und eines Tages ist einer vom Baum geklettert und hat angefangen zu, Feuer zu machen und mit Werkzeugen zu arbeiten. Das nennen wir Evolution.“ Geht Maxi wieder zur Mama und sagt ihr: „Mama, Papa hat mir das ganz anders erklärt.“ Maxi erklärt Mama, was Papa gesagt hat. Darauf die Mama: „Maxi, das ist ganz einfach. Der Papa hat von den Vorfahren seiner Familie erzählt und ich von den Vorfahren meiner Familie.

Die Frühjahrskur

Die Kathi schaugt in Spiagl neiUnd denkt si laut: “oh mei,oh mei, was mach i bloß mit der Figur? Des kommt vom bledn Corona nur. Ma hockt bloß rum, stopft Platzerl nei, dazua derfs no a Glühwein sei,aa dWeihnachtsgans is no zum sehng! I muass was doa, es muass was gschehng. Alle meine Frühjahrsgwander san ma zkloa,oans wia des ander.Ab heit do wird jetzt eisern gfast, bis ma alles wieder passt. Trink bloß no Wasser und iss Reis, des macht schlank wia jeder weiß.

Zwoa Wocha hoits die Kathi aus,dann is ihr des a wahrer Graus. Die Taille is kaum schlanker wordn,immer no zwickts hint und vorn. Die Frühjahrskur schlogt net recht o, s dat not, ma hängt no Wochen dro.„No länger Reis, des pack i nia, Hunger hab i –und des wia! Mog net länger mi kastein,es soll für mi was Handfests sein. I pfeif jetzt auf die Frühjahrskur und steh zu der Barockfigur. Des hoaßt……ma hört, wia d Kathi lacht,„a andre Kur wird morgen gmacht.I fahr in d‚Stadt, kaff neie Gwander, a Nummer größer –oans wia`s ander.“ Leider jetzt kann i nichts kaufa, aber boad wird’s wieda laufa!!! W. Götz und Brechtel (abgeändert)

Eine Fünf in Religion

Maxi kommt heim und hat eine fünf in Reli. Fragt der Papa ihn: Ja, wie kommt denn das?“ Maxi: „Hab irgendwas nicht gewusst.“ „Was, deswegen eine fünf? Ich beschwer mich beim Lehrer.“ Kommt in die Sprechstunde und stellt den Relilehrer zur Rede. „Was hat er denn nicht gewusst?“ „Ihr Maxi hat nicht gewusst, dass Jesus gestorben ist.“ „Wie, ich wusste gar nicht, dass er krank war.“

Die Geburt des Osterhasen

Ein Bub steht vor einem Schaufenster mit unzähligen Osterhasen. Fragt er den Papa: „Papa, was ist denn das. Feiern die dawas?“ „Wees ick ooch nicht. Ick glob, dass da so ́n Osterhase geboren wurde.“

Wochenend-Grab

Bekanntlich hat Josef von Arimathäa sein Familiengrab für die Grablegung Jesu zur Verfügung gestellt. Am Abend des Karfreitags geht es mit ganz schlechtem Gewissen nach Hause und weiß nicht genau, wie das seiner Frau erklären soll. Wie befürchtet, hat sie schon davon gehört und empfängt ihn mit grimmiger Miene.„Was hast du dir dabei gedacht? Wie stellst du dir das vor? Das ist unser Grab! Wo soll man uns hinlegen, wenn wir mal tot sind?“ Da hellt sich die Miene Josefs auf: „Frau, mach dir keine Sorge, das ist doch nur fürs Wochenende.

Ein zu teures Versprechen

Rubinstein hält es mit seinem jüdischen Glauben nicht so streng: arbeitet am Sabbat, geht kaum in die Synagoge, betet nie. Heute ist alles anders. Er hat einen hochbrisanten Geschäftstermin, an dem viel hängt, und ist schon dreimal mit dem Auto um den Häuserblock gefahren –aber partout kein Parkplatz. Aus lauter Verzweiflung fängt er an zu beten: „Herr, ich verspreche dir: In Zukunft werde ich immer den Shabbes halten!! Ich werde unserer Synagoge immer den Zehnten geben!! Ich verrichte täglich mein Abendgebet!! Nur –lass mich einen Parkplatz finden!“ Kaum hat er fertig gebetet –siehe da. Vor seiner Nase fährt ein Auto weg. Er hat seinen Parkplatz. Noch vor dem Aussteigen betet er: „Herr, bemüh dich nicht länger. Ist schon erledigt. Hab meinen Parkplatz gefunden.

Ein denkwürdiges Golfspiel am Shabbes

Ein hoher Rabbiner aus Jerusalem, leidenschaftlicher Golfspieler, ein wenig zur Eitelkeit neigend ob seiner Golfkünste, besucht eine Tagung in London und ist in einem 5-Sterne-Hotel untergebracht. Von seinem Fenster aus sieht er auf einen herrlich angelegten Golfplatz. Wie kann es anders sein – in allen Fingern juckt es ihn, die Anlage gleich auszuprobieren. Aber wie blöd:es ist Sabbat. „Ach“, denktsich der Rabbi, „hier kennt mich keiner.Da kann ich mir ein klitzekleines Spielchenschon erlauben.“Gesagt, getan! Aber der hl. Petrus im Himmel passt auf, bekommt alles mit und läuft empört zu Gott: „Herr,siehst du nicht, dieser Rabbi aus Jerusalem, er spielt Golf, heute am Sabbat!“„Beruhige dich, Petrus, beruhige dich!“, sagt Gott. „Er wird seiner Strafe nicht entgehen.“Der Rabbi macht seinen ersten Abschlag, holt aus, schlägt, der Ball fliegt und fliegt, und unglaublich –„WHOLE IN ONE“, jubelt er. Nächster Schlag. Nicht zu fassen. Dasselbe. Wieder mit einem Abschlag ins Loch. Petrus ist absolut konsterniert, außer sich vor Entsetzen:„Herr, du hast gesagt, du willst ihn bestrafen! Und jetzt –macht er die beste Runde seines Lebens.“ Gott lächelt Petrus gütig an: „Petrus, Petrus, du musst noch viel lernen, auch hier im Himmel. Aber was den Rabbi betrifft – es ist Shabbes, so wird er es niemandem erzählenkönnen.“

Selbstgespäch

Ein junger Mann schiebt einen Kinderwagen im Park hin und her, und sein Nachwuchs brüllt aus voller Lunge. Der Vater schaukelt das Kind und sagt leise: „Moische, ich bitt` dich, beruhige dich! Sei verninftig, Moische!“ Eine ältere Dame geht vorbei und spricht voll Bewunderung zu dem jungen Vater: „Sie sind aber ein geduldiger Vater! Und was für ein schönes Kind Ihr Moische ist!“ „Aber nejn, Madam. Das Kind heißt Sarah. Moische, dos bin ich.

Abwechselnd

Zwei Juden kommen zum Duell. Großes Erstaunen, es ist nur ein Revolver da. „Nu“, sagt der eine, „schießen wir eben abwechselnd!“

Neues Testament

Ein Rabbi kommt ganz aufgelöst zu Jahwe: „Herr, stell dir vor, mein Sohn ist Christ geworden.“ Jahwe erwidert: „Meiner auch!“ Der Rabbi fragt: „Und,was hast du getan, Herr?“Antwortet Jahwe: „Nun, ich habe ein Neues Testament geschrieben.

Der Zar

Im alten Petersburg wird ein alter Jude in die Newa gestoßen. „Gewalt!“, schreit er. „Gewalt! Rettet mich!“ Zwei zaristische Polizisten hören es, machen aber keine Anstalten, ihn herauszuholen. „Hilfe, ich ertrinke!“ Doch die Polizisten lachen nur. Dem Ende nahe, schreit schließlich der Jude: „Nieder mit dem Zaren!“. Sofort springen die Polizisten ins Wasser, ziehen ihn heraus und führen ihn ab.

Home-Office

Der Abt von Ettal geht gerne mit seinem Cellerar im Graswangtal spazieren.Plötzlich brennt da ein Dornbusch, und eine Stimme dringt ehrfurchtgebietend zu den beiden. Mit zitternder Stimme fragt der Abt: „Herr, was tust Du hier bei uns in Bayern?“ Die Antwort: „Ja mei, homeoffice!

Gott spaziert durch Bayern. Er kommtan mächtigen Bergen und grünen Tälern vorbei, läuftan sprudelnden Flüssen und blauen Seen entlang,spaziert über grüne Wiesen.Da triffter einen Wanderer. Der Wanderer fragt: „Gott, was machst Du hier in Bayern?“Gottes Antwortet: „Homeoffice.

Dialekt

Wie allseits bekannt, war es der 8.Tag, an dem Gott die Dialekte erschuf. Alle Völkchen im schönen Deutschland waren glücklich. Mit seiner Berliner Schnauze stellt der Berliner zufrieden fest: „Icke hab `nen wahnsinns Dialekt, WA?“ Der Hanseate näselt: „Moin Dialekt ist dufte, NE!“ Der Kölner lallt: „Hey, du Jeck, mit Kölsch feiert man Karneval!“ Der Hesse babbelt: „Babbel net, di Hessa babbeln des best Hochdeutsch!“ Der Sachse, unnachahmlich: „Ja nu, freilisch is äs Sächsisch klosse!“ Nur für den Bayer war kein Dialekt mehr übrig. Da wird der Bayer traurig: „Ja, wos is mit mia?“ Nach längerer Stille des Nachdenkens kommt Gott endlich die erlösende Idee: „Scheiss di ned o, dann redst hoid wia I!!!“

Urlaub

Urlaub
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? „Dein Mann sagt, ihr reist dieses Jahr doch nicht nach Spanien?“ „Nein, das ist falsch. Nicht nach Spanien sind wir im letzten Jahr geflogen. Diesen Sommer reisen wir nicht nach Schweden!“

Ach, nur Haie
Am Strand fragt eine ängstliche Urlauberin: „Gibt es hier giftige Quallen oder Seeigel?“ „Aber nein, die Haie haben die längst verspeist!“

Tiefenentspannt
„In diesem Jahr werde ich im Urlaub nichts tun. Die erste Woche werde ich mich nur im Schaukelstuhl entspannen.“ „Ja, und in der zweiten Woche?“ „Dann werde ich eventuell ein wenig schaukeln.“

Kulturbanause
Ein Abbruchunternehmer verbringt seine Ferien in Rom. Als er vor dem Kolosseum steht, fragt seine Freundin: „Was denkst du?“ „Nicht mehr als zwei Wochen und ich hätte das Gebäude weg.“

Eine Sache der Perspektive
„In meinem Hotel fühlte ich mich wie zu Hause.“ „Ach, du Ärmster. Manchmal hat man eben viel Pech im Urlaub!“

Schlagfertig
Der Feriengast hinterlässt einen Zettel für die Pensionswirtin: „Heute Nacht haben in meinem Zimmer zwei Mäuse gekämpft!“ Als er wieder in der Pension ankommt, hat er eine Nachricht: „Sie haben bei meinen Preisen doch nicht wirklich einen Stierkampf erwartet?“

Reisegepäck
Ein Passagier zeigt am Check-In-Schalter sein Flugticket nach Ägypten und sagt: „Meine Koffer bitte nach Griechenland und die Reisetasche nach Paris!“ Der Mitarbeiter sagt überrascht: „So etwas geht doch nicht.“ „Wirklich? Warum ist mir das dann das letzte Mal passiert?“

Arbeitsteilung
„Wie konnten Sie es schaffen, Mailand in nur drei Tagen komplett kennenzulernen?“ „Meine Frau hat die Bauwerke und Museen besichtigt, meine Tochter die Boutiquen und ich die Kneipen!“
WC
„Na, Daniel, wie war denn der Urlaub?“ „Grässlich! Im Hotel hatte ich Zimmer Nummer hundert. Und vom Türschild war die Eins abgefallen!“

Noch ein Kulturbanause
„Nun, Herr Schneider, wie hat Ihnen denn in Rom die Sixtinische Kapelle gefallen?“ „Die habe ich gar nicht gesehen. Wird wohl auf Tournee gewesen sein!“