Beichten versöhnt

Um das Sakrament der Buße oder Versöhnung richtig zu verstehen, ist vorab der Begriff „Sünde“ zu erklären. Sünde kommt von absondern. Gemeint ist damit eine aktive Trennung zwischen Geschöpf (Mensch) und dem Schöpfer (Gott), ein Ausbrechen aus dem Willen Gottes, ein selbstherrliches und egozentrisches Nein zum Schöpfer und seinen Weisungen.

Die Beichte bezeichnet einen liturgischen Vorgang, bei dem nicht nur der Mensch tätig wird, sondern auch Christus (verkörpert durch den Priester). Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag und die Vollmacht allen die Bekehrung zu predigen, damit ihre Sünden vergeben werden (Lk 24,47).

Die Beichte ist eine persönliche Einladung zur Umkehr und Neubesinnung des eigenen Lebens. Eine Beichte setzt beim Beichtenden den Willen zu Umkehr, Reue, gutem Vorsatz und Wiedergutmachung voraus. Die sakramentale Lossprechung durch den Priester ist eine zeichenhafte Hinwendung Gottes zum Menschen, der Vergebung und Neuanfang durch seine barmherzige Liebe ermöglicht.

Beichtgelegenheit und nach Absprache mit dem Pfarrer.

(Quelle: Katechismus der kath. Kirche)

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